1 Il giudice dirige il processo. Prende le necessarie disposizioni ordinatorie onde preparare e attuare speditamente il procedimento.
2 La direzione del processo può essere affidata a un solo membro del tribunale.
3 Il giudice può tentare in ogni momento di conciliare le parti.
AmmissibilitĂ della chiamata in causa - Interesse degno di protezione - Economia processuale ?
Anders als die früheren Prozessordnungen der Kantone Genf, Waadt und Wallis stellt die ZPO die Zulassung der Streitverkündungsklage nicht in das gerichtliche Ermessen: Dem Gericht steht es nicht frei, ob es die Streitverkündungsklage aus prozessökonomischen Gründen (z.B. wegen einer möglichen Komplizierung des Verfahrens) zulassen will oder nicht (E. 2.3). Tribunale federale 4A_435/2012 del 4.2.2013 in DTF 139 III 67
AmmissibilitĂ della chiamata in causa - Interesse degno di protezione - Economia processuale ?
Der Sinn und Zweck einer Streitverkündungsklage ist der Gewinn eines zusätzlichen
Vorteils oder eben ein Interesse an der gesamthaften DurchfĂĽhrung zweier
Verfahren. Es soll eine effizientere Verfahrensführung erreicht werden können. Die Frage des Rechtsschutzinteresses und der Prozessökonomie
ist damit bereits im Stadium des Zulassungsverfahrens zu prĂĽfen. (E. 4).
Kann der Hauptprozess voraussichtlich mit geringem Beweisaufwand erledigt werden,
wäre aber im Streitverkündungsprozess ein umfangreiches Gutachten nötig,
liegt hierin ein Argument gegen die Zulassung (E. 5.2.2). Im konkreten Fall bringt die Beurteilung eines grossen Teils
der Streitverkündungsklage - nämlich die anteilsmässige Schuldzuweisung und die
Aufteilung der Haftungsquoten sowie die Frage der Übernahme von vorprozessualen Kosten - so viele zusätzliche Rechtsfragen mit sich, dass die Nachteile
eines Gesamtverfahrens, nämlich die unnötige Verzögerung und Verkomplizierung,
eindeutig überwiegen. Damit entfällt bei der Streitverkündungsklage das
Rechtsschutzinteresse und die Zulassung ist daher zu verneinen (E. 5.2.5). Kantonsgericht (ZG) del 12.10.2011 in GVP-ZG 2011 p. 310 ( N.B. contra: DTF 139 III 67 c. 2.3)
Citazione all'udienza - ritardata giustizia - ricevibilitĂ del reclamo
(Le recourant se plaint de ce que la requête de mesures protectrices de l’union conjugale qu’il a déposée ne sera traitée qu’à l’issue d’une audience fixée plus de deux mois plus tard.)
La citation à l'audience est une ordonnance d'instruction, qui peut être attaquées par la voie du recours, lorsque celle-ci est prévue expressément par la loi ou lorsqu'elle peut causer un préjudice difficilement réparable. La question du préjudice difficilement réparable peut demeurer indécise en l'espèce, le recours étant de toute manière recevable en vertu de l’art. 319 let. c CPC (c. 3).
S’il est vrai que la rapidité est inhérente à la procédure sommaire, on ne saurait, au moment d’apprécier le caractère adéquat d’un délai fixé ou de la date d’une audience, faire abstraction des procédés antérieurs et de l’enjeu du procès. Or, en l’espèce, ce n’est qu’après que la cause du recourant, relative notamment au droit de visite à l’égard de son fils, a été traitée à deux reprises par une ordonnance de mesures protectrices puis un jugement d’appel qu’une nouvelle requête de mesures protectrices a été formée. Dans ces circonstances, la nécessité de statuer au sujet de celle-ci avec une rapidité particulière ne s’imposerait que si le recourant pouvait se prévaloir d’éléments nouveaux importants qui le commanderaient (c. 5d) Chambre des recours civile (VD) HC / 2011 / 95 N. 1 del 18.2.2011 in JdT 2011-III p. 86
Diritto di essere sentito nella procedura di rigetto dell'opposizione -diritto di essere sentito del creditore - nessuna sanatoria in sede di reclamo
Das Gericht hat jede bei ihm eingereichte Stellungnahme den Beteiligten zur Kenntnis zu bringen (BGE 133 I 98 ff. Erw. 2.1 und 2.2). Dieses Äusserungsrecht steht einer Prozesspartei unabhängig davon zu, ob die Eingabe neue Tatsachen oder rechtliche Argumente enthält und ob sie im Einzelfall geeignet ist, den richterlichen Entscheid zu beeinflussen, denn es ist
Sache der Parteien und nicht des Gerichts zu beurteilen, ob eine neue Eingabe oder ein neues Beweismittel Bemerkungen erfordert oder nicht (BGE 133 I 100 Erw. 4.3). Diese Verfahrensansprüche gelten auch im Rechtsöffnungsverfahren (E.2.1.1).
Wird die Klageantwort dem Kläger erst zusammen mit dem Entscheid zugestellt, ist dessen rechtliches Gehör verletzt (E. 2.1.2).
Die Verletzung des rechtlichen Gehörs kann im Beschwerdeverfahren nach Art. 319 ff. ZPO aufgrund der eingeschränkten Kognition nicht geheilt werden, wenn Tatfragen streitig sind (E. 2). Obergerichts 3. Zivilkammer (AG) ZSU.2011.117 del 20.6.2011 in AGVE 2011- 3 p. 30
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